Christliche Motorradfahrer Sachsen e.V.

Der Verein

Der CMS hat seine Wurzeln im ehrenamtlichen Engagement einzelner Vereinsmitglieder. Schon von früher Jugend auf waren sie motorsportbegeistert. Nach der Wende begannen sie erste Bikergottesdienste und Bikerreisen anzubieten. Weiterlesen...


Südafrika 2012

The route is your destination …  

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…über diese Traumreise mit nur ca. 500 Wörtern berichten zu müssen, ist wie eine Hayabusa zu besitzen und nur 50 km/h fahren zu dürfen … ich versuch´s trotzdem:

Südafrika Am Flughafen treffen wir uns erstmals: unsere kleine, fast familiäre Gruppe von zwölf Personen. Organisation und Leitung lag in Sven Krügers Händen, zusammen mit Roberto ein gutes Gespann - nun konnte das Abenteuer Südafrika beginnen.
Am 29.02. morgens setzen wir den ersten Fuß auf afrikanischen Boden. Bereits die Fahrt zum Hotel entlockte uns so manches „Ahhh“ und „ooor, guck ma dort“. Denn immer wieder setzte sich der über 1000m hohe Tafelberg atemberaubend ins Bild dieser Millionenstadt. Wir mieteten die 7+1 (650er und 800er BMW GS) Motorräder und das Begleitfahrzeug an und los geht’s. Zum Anfreunden mit dem Linksverkehr und Warmwerden mit den Bikes gab`s eine kleine Stadtfahrt bis hinauf zum Signalhügel mit herrlichem Ausblick auf Tafelberg und Lions Head, auf die Atlantikküste und Robben Island. Und am folgenden Tag ging es dann richtig los.

STECKBRIEF:
Gruppe: total in Ordnung, viel Spaß und stets gemeinsamer Tagesausklang bei einem“ Absacker“
Menschen, denen wir begegneten: offen und geprägt von aus dem Herzen kommender Fröhlichkeit
Wetter: hochsommerlich bis 38°C, an den Küsten oft windig
Straßen: von „1a“ bis Sandpiste – wie man es möchte, spektakuläre Passstraßen, es wird viel gebaut
Vegetation: einmalig an vielen Stellen, große Blütenpracht bis hin zu steppenartigem Bewuchs
Tiere: viele, jedoch hätten´ s paar mehr sein können
Landschaft: Roadmovie-Weite, Berglandschaften, weite Täler, Traumküsten,
Sprache: mit Englisch kommt man ganz gut zurecht
Benzin: preiswert
Wasser: hatte Sven immer ausreichend für uns dabei
Essen: fremdländisch, reichlich und lecker, für jeden Geschmack etwas
Wein: sehr gut, schließlich waren wir im Weinland
Lodges: zum Wohlfühlen, sehr geschmack- und liebevoll eingerichtet
Kilometer: ca. 2.730
Fazit: Man muss es selbst erleben und besser noch erfahren!

Die Kap Halbinsel mit Cap Point und dem Cape of Good Hope, der traumhaft schönen Küstenstraße Chapman`s Peak Drive mit atemberaubenden Ausblicken auf die tief unter liegenden felsigen Buchten …
weiter entlang der rauen Westcoast mit Sandpiste und der Lamberts Bay mit Voeleiland. Hier tummeln sich Tausende von Kap-Tölpeln und Kormoranen ….
weiter ostwärts bis Clanwilliam über kurvenreiche Straßen durch die roten, verwitterten Cederberge, bei einer Rooibos-Safari erfahren wir viel über dieses gesunde Getränk; wir wandern durch einsame Natur und finden Bushmann-Zeichnungen an Felsen …
weiter geht die Fahrt durch grüne, fruchtbare Täler der Kleinen Karoo bis Montagu, hier beginnt die legendäre Route 62, auch die längste Weinstraße der Welt .Ein „Route 62 „-Button für die Motorradjacke ist ein „must have“ …weiter geht die Fahrt über den Cogman`s Kloof Pass zum wirklich südlichsten Punkt Afrikas, zum Cape Agulhas. Jeder kann entscheiden, in welchem der beiden Ozeane er baden möchte …
Südafrika

Südafrika weiter mit der Fähre über den Breede River zur Straußenfarm bei Heidelberg, Farmbesichtigung, Strauße, Schafe, Kühe …
weiter zum Indischen Ozean, herrliches Badevergnügen in Mossel Bay, nachmittags dann endlich Safari im Gondwana Reserve. Große Hoffnung: die Big Five - leider sahen wir nur Elefant und Nashorn dazu einen Geparden, Nilpferde, zahlreiche Zebras und Antilopen und eine gigantische Landschaft im Abendlicht …
Nachtfahrt bis Oudtshoorn, Besuch der Cango Caves, eine der weltgrößten Tropfsteinhöhlen, wir fahren auf ungeteerter Straße den Swartbergpass, einem der schönsten Bergpässe weltweit, bis auf 1583 m Höhe und werden mit einer gigantischen Aussicht belohnt …
Fahrt bis zum Küstenort Witsand mit Tintenfischessen und riesen Badevergnügen …


Weiterfahrt bis Hermanus, dem prominentesten Ort an der Overberg Küste, der „Walhauptstadt der Welt“ und wir bekommen sogar einen Wal zu Gesicht …Weiterfahrt entlang der malerischen, wildromantischen Küste über die Gorden`s Bay bis zum Anfangs- und Endpunkt unserer Reise: Cape Town…“
lebendiger“ Bikergottesdienst in Bikers Church …
Rückgabe der Bikes, noch reichlich Zeit zum Bummeln an der Waterfront, Katamaranfahrt oder einen Besuch des sehenswerten Two Oceans Aquariums …
und dann leider „Good by Afrika“…die Heimat ruft … so Gott will, kommen wir einmal wieder.

Julia Schönlebe / 22.03.2012
Südafrika