Rabenstein Herbst 2016

Predigt zum Bikertreffen in Rabenstein im Herbst 2016

Text: Röm. 10, 9-17


Rettung

 Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.

 Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.

 So heißt es in der Schrift: »Wer an ihn glaubt, wird nicht umkommen.«

 Das gilt ohne Unterschied für Juden wie für alle anderen Menschen. Alle haben denselben Herrn, der seine Reichtümer großzügig allen schenkt, die ihn darum bitten.

 Denn »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

Sendung

 Doch wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet?

 Und wie soll jemand hingehen und ihnen die Botschaft Gottes sagen, wenn er nicht dazu beauftragt wurde? Das ist gemeint, wenn es in der Schrift heißt: »Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!«

Glaube kommt vom Hören

 Doch nicht jeder nimmt die gute Botschaft an, wie auch der Prophet Jesaja sagte: »Herr, wer hat unserer Predigt geglaubt?«

 Und doch kommt der Glaube durch das Hören dieser Botschaft, die Botschaft aber kommt von Christus.

- Predigt beginnt mit einem Interview.

- Ich suche einen Rettungssanitäter, einen Feuerwehrmann (BF oder FF) vielleicht sogar einen Notarzt


Interviewfragen:

- Name?
- Woher?
- Schon mal in Rabenstein auf dem Mogo gewesen?
- Was machst du beruflich?
- Was schätzt du, wie oft hast du schon ein Leben gerettet?
- Kannst du ein Beispiel kurz erzählen?
- Vielen Dank für den Mut nach vorn zu kommen!
- Vielen Dank für das Gespräch!
- Vielen Dank an alle, die täglich Menschen retten, dennoch nie in der Zeitung stehen und gemessen an dem was sie für Menschen tun, zu gering bezahlt werden! - Applaus!
- So sehen Retter aus.
- Es ist gut zu würdigen, was solche Menschen täglich für uns tun.
- Aber wir sind ja nicht die Gewerkschaft „Öffentlicher Dienst“, die sich für ihre speziellen Berufsgruppen, wie Rettungsdienst und Feuerwehr einsetzen muss, sondern wir feiern heute morgen einen Gottesdienst für Biker.
- Damit gehören wir selbst zu einer der Risikogruppen, die die Dienste der Retter häufiger als andere Gruppen, z.B. mit solchen aufregenden, nervenzerfetzenden Hobbys wie Briefmarkensammeln, in Anspruch nehmen.
- Wenn wir Gottesdienst feiern, dann geht es gar nicht anders, als dass es dabei um Gott, Jesus Christus seinen Sohn und den Heiligen Geist, den Geist Gottes geht.
- Wir Christen wissen, dass es neben Rettungsdienst und Feuerwehr noch einen anderen Retter gibt.
- Jesus Christus ist unser Retter. Er errettet uns aus der oft unsichtbaren, manchmal kaum spürbaren Geiselhaft der Sünde.
- Andere spüren diese Gefangenschaft sehr deutlich. Egal, Jesus ist der Retter.

- Mk. 10, 45 Selbst der Menschensohn, (so nennt Jesus sich, wenn er von sich selbst spricht) ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.

- Gottes Sohn, kommt nicht als Herrscher, sondern ist das Lösegeld.
- Jesus als Lösegeld. Er ist die Rettung. Er ist der Retter selbst.
- Lösegeld zahlt man im Austausch für Geiseln.
- Wir alle sind Geiseln gewesen. Wir alle waren in der Gefangenschaft von Entführern oder sind es noch.
- Die Entführer verbergen nicht einmal ihre Namen, sie sind bekannt.
- Ihr Familienname ist „Sünde“, ihre Vornamen werden nach 1. Kor. 6,9-10: Unzucht, Götzendiener, Ehebrecher, Prostituierte, Homosexuelle, Diebe, Habgierige, Trinker, Lästerer, Räuber genannt oder ...

z.B. katholischer Lehre als die 7 Todsünden bezeichnet:

Hochmut/Eitelkeit .
Neid .
Wollust (Genusssucht, Ausschweifung, Götzendienst).
Trägheit.
Zorn.
Völlerei (übermäßiger Genuss des Essens).
Geiz.

- Die Aufzählung ist vermutlich nicht vollständig.
- Die Geiselnehmer haben keine Macht über uns, denn wir sind frei.
- Unser Lösegeld wurde in einer nicht verfallenden Währung gezahlt.
- Um uns immer wieder frei zu kaufen, gab Jesus sein Blut, sein Leben am Kreuz von Golgatha. Danke Jesus!- Paulus, der Experte in Glaubensfragen, schrieb an die Gemeinde in Rom, vor ca. 1950 Jahren, zum Thema Rettung:
- Röm. 10, 9-17


Rettung

 Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.

 Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.

 So heißt es in der Schrift: »Wer an ihn glaubt, wird nicht umkommen.«

 Das gilt ohne Unterschied für Juden wie für alle anderen Menschen. Alle haben denselben Herrn, der seine Reichtümer großzügig allen schenkt, die ihn darum bitten.

 Denn »jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden«.

- Ich bin beeindruckt. Vom Text.
- Ich bin beeindruckt vor 3 Wochen aus der Gegend von Hannover zurückgekommen.
- Die Holyrider Deutschland hatte dort ihr Jahrestreffen. Ihr Thema war deutlich formuliert. „Turn or bourn“, Kehr um oder brenne. Kehr um oder du landest dort wo du nicht hinwillst.
- Ich war eingeladen am Freitag und am Samstag zu predigen.
- Ich bin beeindruckt von den Taufen, die es im Anschluss an den Gottesdienst gab.
- Da habe ich mich erinnert gefühlt an Berichten aus der Bibel. Z.B. Apg. 8,26-40 „Der Schatzmeister, Finanzminister aus Äthiopien“.
- Kurz erzählen! „Da ist Wasser! Was spricht dagegen, dass ich mich taufen lasse?“ und Philippus tut es.
- In der Nähe von Hannover, direkt an der Weser, steigt der Pastor der Holyriders ins Wasser und ruft: „Wer noch nicht getauft ist, es aber will, und - Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. - So frage ich dich glaubst du das?
- Der Täufling antwortet mit: Ja, der Pastor und sein Helfer legen den Mann auf den Rücken und tauchen ihn unter. Fertig! Die Gemeinde freut sich und jubelt.
- Wieder ist ein Mensch, durch seinen Glauben, durch das Bekenntnis und durch die Taufe gerettet.
- Ich frage mich, wie weit weg sind wir mit unserer Praxis in den großen Kirchen, vom Ursprung, von den Berichten der Bibel?
- Welche Konsequenzen erwachsen daraus? Ich bin mit meinen Gedanken auf dem Weg, aber nicht am Ziel.
- Entscheidender aber ist die Frage: Welche Konsequenzen erwachsen aber für dich daraus?
- Wenn du nicht sagen kannst, dass Jesus dein Herr ist, dann kannst du dich nicht taufen lassen.
- Wenn du das aber glaubst und bist noch nicht getauft, so ist die logische Konsequenz die Taufe.
- Vielleicht sollten wir so konkret wie möglich darüber reden.
- Es geht um deine Rettung.
- Paulus hat noch mehr Anliegen.
- So z.B. das Thema Sendung:
 Doch wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet?

 Und wie soll jemand hingehen und ihnen die Botschaft Gottes sagen, wenn er nicht dazu beauftragt wurde? Das ist gemeint, wenn es in der Schrift heißt: »Wie wunderbar ist es, die Boten kommen zu hören, die gute Nachrichten bringen!«

- D.h. doch:
- Niemand kann Gott anbeten, wenn er nicht an ihn glaubt.
- Wie soll jemand glauben, wenn er noch nichts von Gott gehört hat?
- Wie sollen sie an Gott glauben, wenn ihnen niemand die gute Botschaft bringt?
- Nur jemand der beauftragt wurde kann hingehen und die Botschaft bringen.
- Das ist alles voll logisch. Paulus hat eine Argumentationskette aufgebaut. Räumt aber gleichzeitig auch mit einigen Meinungen auf, die so nicht stimmen.
- Nur wer an Gott glaubt, kann ihn auch anbeten.
- Ich war bisher der Meinung, dass jeder der ständig: „Oh, Gott!“ oder „Oh, Je!“ im Munde führt ein Gebet spricht.
- Paulus sagt nein. Wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben.
- Wie soll jemand glauben, wenn er noch nichts von Gott gehört hat.
- Glauben kommt also nicht irgendwo aus dem Bauch heraus, sondern ist die Antwort auf das Hören von Gottes Wort, sei es direkt aus der Bibel oder als das Hören auf eine Predigt. Glaube kommt vom Hören. Paulus schreibt das der Gemeinde in Rom so:
 Doch nicht jeder nimmt die gute Botschaft an, wie auch der Prophet Jesaja sagte: »Herr, wer hat unserer Predigt geglaubt?«

 Und doch kommt der Glaube durch das Hören dieser Botschaft, die Botschaft aber kommt von Christus.
- Es ist der Auftrag an die, die schon glauben, ihren Glauben nach außen zu tragen, zu erzählen, warum sie glauben – damit andere, diese kleinen Minipredigten, hören können.
- Überleg mal! - Mit wie viel Begeisterung du gestern oder hier heute auf dem Platz, deinen Freunden von deinem Motorrad erzählt hast?
- Erzähle in gleicher Weise von deinem Glauben und die Menschen werden dir zuhören.
- Moment mal! Hat Paulus nicht auch gesagt: Nur jemand der beauftragt wurde kann hingehen und die Botschaft bringen?
- Da bist du ja dicke raus. Keiner hat dir gesagt, dass du Botschafter bist.
- Nun für viele hier am dem Platz stimmt das nicht, denn wer regelmäßig zum Gottesdienst fährt, hat schon einmal etwas über den Missionsbefehl gehört oder ihn in der Bibel gelesen.
- In Matth. 28, 18-20 finden wir diesen Abschnitt. Dort beauftragt Jesus seine Jünger: „Geht zu allen Völkern und mach sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe...“
- Jesus ist dein Herr?
- Du bist schon getauft oder noch nicht?
- Dann ist das dein Auftrag und du wirst nie mehr sagen können, davon habe ich nichts gewusst.
- Du bist Botschafter. Du hast den Auftrag die Botschaft zu überbringen.
- Wie soll das gehen? Du kannst nicht vor mehr als zwei Menschen reden? Da wird dir der Mund trocken und du hast plötzlich (Ähhh, wie heißt es doch gleich, ähhh -) Wortfindungsstörungen?
- Mach dir keine Gedanken! Es kommt nicht auf perfektes Reden an, sondern, dass du echt bist. Bei der Wahrheit bleibst, nichts hinzu tust und nichts weglässt.
- Im Übrigen, gibt Gott uns oft in und nur für diese Situation die richtigen Worte. (Staatsbürgerkundeunterricht).
- Für dich ist es dran den nächsten Schritt zu gehen:
- Das könnte das Bekenntnis sein. (Freizeit: Südtirol)
- das könnte die Taufe sein
- oder es könnte sein, dass du endlich Botschafter von der guten Nachricht über Jesus im Alltag wirst.
- Egal welcher Schritt für dich dran ist, wünsche ich dir Gottes Segen dazu.
AMEN!